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UnArt Festival Nr. 1!

Hallo zusammen,

letztes Wochenende ging es zum Unart (Link) Festival im FZW (Link) in Dortmund.
Das Besondere an diesem Festival ist, das es das erste Unart Festival überhaupt ist.
Wer oder was ist Unart?
Unart ist ein kleines Team welches sich der Musik verschrieben hat. Radiosender, Interviews und Konzerte gehören zu ihrer Tagesordnung.

Es ging also letzten Samstag zu diesem Festival. Pünktlich um 14:00 Uhr sollte es losgehen, nur leider war dem nicht so. Ein netter Herr kam aus dem FZW und erklärte das sich der Einlass etwas verschieben würde.
Schade dass es etwas später wurde, aber Sie sagen Bescheid.

Nachdem wir rein durften haben ich mir erst einmal einen Überblick verschafft wo was ist. Wozu allerdings nicht viel Zeit war, denn die erste Band fing schon an.

Ein Blick auf die Bühne und im Sprint zum Fotograben sah ich Sadurbia (Link) dort oben stehen. Ich habe sie nun schon öfter Live gesehen aber sie haben sich gut gemacht. Ihr Sound war verdammt gut, einzig das Licht war wieder nicht so sonderlich toll, aber für alle Wünsche ist wie immer keine Zeit. Kurz nach ihrem Auftritt habe ich George getroffen und er erzählte mir mit begeisterter Stimme wie gut das ganze doch für die Bands organisiert sei.
Ich denke für das erste Festival hört man so etwas doch gerne.

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Nach einer kurzen Umbauphase trat „The Saint Paul“ auf die Bühne. Ein leichter EBM Sound mit etwas langweiligen Gesang, Monoton würde es am besten beschreiben glaube ich. Aber dennoch war Bewegung auf der Bühne.
Das FZW füllte sich auch langsam und alles wird immer spannender.

Irgendwann hörte ich aus der Halle ein paar Bässe die schon etwas härter waren. Der Sound erinnerte mich an die Elektronische Musik aus den 80er und ja es gefiel mir. Liquid Divine (Link) besteht aus zwei Leute hinter einem Tisch stehen und „Wild“ an Reglern Rum drehten. Am Mikrofon stand ein Sänger wobei mir seine Stimme nicht so gefallen hat.

Nach der Band gab es eine etwas größere Verzögerung, denn der Beamer musste getauscht werden. Dieser Umbau hat leider recht lange gedauert wodurch wir eine gute Verzögerung hatten. Laut Spielplan sollten jetzt schon die Metallspürhunde (Link) fertig sein. Dazu muss aber gesagt werden dass der Beamer vom FZW gestellt wurde und somit das Unart Team keine Schuld trifft.

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Nachdem das Riesengestellt mit dem neuen Beamer wieder an der Decke war, wurde die Schweizer Band Metallspürhunde angekündigt. Die Hunde traten auch wenig später auf die Bühne. Sie haben uns dann erst einmal erklärt dass sie nun einen Österreicher mit dabei haben als Gitarrist. Kurz danach ging es auch schon los. Ein paar Worte zur Euro Kriese und einmal den Schweizer Franken loben und ab die Post!
Nun gab es auch das erste Mal etwas zu sehen für die männlichen Zuschauer, denn am Keyboard stand eine heiße Dame. Marion griff später noch zum Mikrofon und sang auch ein paar Lieder.
Der Elecro-Rock Sound klang sehr gut und wurde unterstützt von den grellen und bunten Lichtern.

Umbauphase…

Plötzlich ging es mit einem epischen Intro weiter welches uns auf die Band Heimatærde (Link) vorbereiten sollte. Links und rechts Tratten Soldaten auf die Bühne, denn der Kreuzzug hatte begonnen. Blut pflasterte ihren harten Weg zu uns. Düstere Elektroklänge zeigten die Angst. Im Hintergrund liefen Videos die diese Musik noch untermauerten. Das Publikum schrie und feierte. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken. Es lag eine unbeschreibliche Spannung in der Luft, die Stimmung war einfach klasse!

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Nun hatten die anderen Bands wirklich Schwierigkeiten die vorige Band zu toppen. Alles ging dem Ende zu und Solitary Experiments (Link) spielten. Der Beamer zeigte Ausschnitte aus Final Fantasy 8 und es wurden Disco Klassiker gespielt die jeder mitsingen konnten. Für ein paar Lieder kam Ashlar von Megalon (Sänger von Heimatærde) auf die Bühne um sie gesanglich zu unterstützen.

Jetzt kam es zum letzten Soundcheck an diesem Abend. Das Banner von Megaherz (Link) wurde aufgehangen. Doch die Band trat nicht auf die Bühne sondern das Unart Team welches sich beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen bedankte.

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Als diese Worte vorbei waren, stand auch schon der Hauptakt Megaherz auf der Bühne. Die Luft brennt… die Leute schreien und kreischen. Trotz der Verspätung und langsam immer mehr werdenden Müdigkeit war es total klasse!
Lex erzählte uns von seinem neuen Album welches leider etwas verspätet kommen wird aber dafür wollten sie heute mehr Klassiker spielen.
Nur ist alles so ernst gemeint was er sagte?
„Wir sehen uns bald wieder mit dem neuen Album hier in Bochum!“
Eine Unruhe ging durch die Halle.
Wir sind in Bochum? Sicher dass wir nicht in Dortmund sind?
Dennoch gab es eine geile Show von Lex und den anderen. Es macht immer wieder spaß sie zu sehen.

Für das erste Festival welches Unart veranstaltet hat war es wirklich super. Natürlich gab es auch ein paar Kritikpunkte wie z.B. die extreme Verspätung aber dazu muss man sagen dass der Beamer in der Hand vom FZW lag und Unart nichts dafür konnte.
Und sie hatten etwas viele Fotografen im Graben. Es waren meist zwischen 2-4 Unart Fotografen im Graben nur wieso?
Sie durften auch meist länger drin bleiben, was auch eine Frechheit ist für das Publikum, die für das Konzert bezahlt haben.

Aber im Großen und Ganzen war es sehr gut und hoffe dass es nächstes Jahr zum zweiten Festival kommt.

Lange Rede kurzer Sinn.
Hier geht es zu den Bildern. (Klick)

Lg Daniel

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