Es ist nun schon etwas her, dass ich ein Einzelkonzert von ihnen gesehen habe. Dies war auch der Grund warum ich mich so sehr darauf gefreut habe.

Der Plan war also an einen Donnerstag in die Matrix (Link zur Webseite) nach Bochum zu Fahren um die Band Letzte Instanz zu sehen (Link zur Webseite). Sehr Pünktlich stand ich nun vor der Matrix, wo schon eine etwas längere Schlange wartete, um hinein zu kommen. An diesem Abend spielte das Wetter mit und so blieb es trocken und es war nicht zu kalt. Dank des eingespielten Teams der Matrix brauchte auch keiner lange verweilen bis er hinein konnte.

Es folgte für mich eine kleine Schlacht um in den Graben hinein zu kommen, da sich die Menschen vor der Bühne schnell sammelten. Allerdings warteten nicht alle auf die Letzte Instanz sondern auf ihre Vorband. Zu ihrer Unterstützung haben sie sich Lord of the Lost (Link zur Webseite) mitgebracht, die das Publikum anheizen sollten.

[singlepic id=6395 w=280 h=200 float=left]Zu Beginn wurde es erst einmal dunkel als die Lord´s auf die Bühne traten und los legten. Die Mädels fingen an zu kreischen und uns allen wurde warm. Chris, der Sänger, zog sich im Verlaufe des Konzertes immer weiter aus, bis er irgendwann oberkörperfrei und durch die Hitze nass geschwitzt auf der Bühne stand. Das Licht, die Stimmung, die Menschen – es war einfach genial. Ihr Auftritt war aber leider schon nach zehn Liedern zu Ende. Einzig habe ich das Bad Romance Cover vermisst, welches sie verdammt genial in ihrem Stiel rüber bringen. Aber dafür gab es als letztes Lied „Credo“, welches das Publikum schon gut mitsingen konnte. Für alle die diesen Auftritt verpasst haben, gibt es nächstes Jahr die Möglichkeit Lord of the Lost als Headliner zu sehen.

Es folgte wie üblich eine Umbauphase, die allerdings extrem schnell vorbei ging. Das gesamte Equipment von Letzte Instanz war bereits auf der Bühne, so dass sie wirklich sehr schnell weiter machen konnten.

[singlepic id=6382 w=320 h=240 float=right]Als es dann los ging, folgten fünf Lieder im Graben, welche vergingen wie nichts. Direkt danach ging es also für mich ins Publikum, um vom restlichen Konzert etwas mit zu bekommen. So spielten sie ein schönes Stück nach dem anderen. Irgendwann folgte eine Pause, weil der Gitarrist Oliver Schmidt Geburtstag hatte. Holly, der Sänger, holte ein Tablett mit Kurzen von hinten und verteilte diese auf der Bühne. Nach dieser Stärkung ging es weiter mit dem abendlichen Programm. Der gesamte Abend bestand aus einer Mischung von alten sowie neuen Songs, die super aneinander passten. Ich muss aber ehrlich sagen, dass mir die neuen Lieder nicht so zusagen wie ihre alten. Holly spielte den ganzen Abend mit dem Publikum. Ließ uns singen, springen und knien. In der Halle selbst wurde es mit der Zeit immer heißer, so dass es eine Abkühlung in Form vom Wasserflaschen und Spritzwasser gab. Eine echt Wohltat für das Publikum, da die meisten nun schon seit Stunden ohne etwas zu trinken in der Menge stehen nur damit sie ihren Platz nicht verlieren. Kurz vor der Zugabe versuchte David, der Geiger, eine Runde zu crowd surfen, was beim ersten Versuch etwas nach hinten losging. Bei seinem zweiten Anlauf allerdings schwamm er über die Massen hinüber. Man sah ihm an, dass er wirklich Spaß dabei hatte. Nach dem Lied „Rapunzel“, der Zugabe, war leider auch schon hier Schluss.

Es war ein wirklich geniales Konzert, mit vielen tollen Liedern und zwei erstklassigen Bands. Schaut euch einfach mal die Fotos an, es lohnt sich.

Hier geht es zu den Fotos (Klick)

Die Setlist:

Lied Lord of the Lost Letzte Instanz
1 Intro Astenitas
2 Die Tomorrow Ewig
3 Black Lolita Nur für uns
4 This is the Life Blind
5 Break your Heart Unerreicht
6 Undead Morgenrot
7 Dry the Rain Wieder einmal Rot
8 See you soon Traumlos
9 Blood for Blood Schwarzer Sand + Et in Arcadia
10 Sex on Legs Regenbogen
11 Credo Der Garten
12 Atme!
13 Von Anfang an
14 Ohne Dich
15 Kopfkino
16 Schuld
17 Sing!
18 Der letzte Tag
19 Rausendschön
20 Flucht ins Glück
21 Finsternis
22 Wir sind allein
23 Rapunzel
24 Schlaf, Schlaf
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