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Krach, Noise und Ameisen oder „the revenge of the mighty ant“

Hallo zusammen,

mein Weg führe mich am Samstag zum ersten Noise Festival des Jahres.
Der kurze Weg vom Parkplatz bis ins Bollwerk 107 (Link zur Webseite) in Moers reichte um bei diesen kühlen Temperaturen auszukühlen. Was jedoch der Vorfreude auf die 5 Bands keinen Abbruch tat. Bis zu dem Zeitpunkt kannte ich die Bands nur von Youtube und wusste nicht wie gut sie sein würden.

[singlepic id=4278 w=300 h=220 float=right]Wir warteten also in dem Vorraum und unterhielten uns ein wenig, da es dort noch etwas ruhiger war als in der großen Halle. Gegen 21 Uhr wurden alle langsam etwas unruhig da es gleich losgehen sollte. Mit einer kleinen Verspätung starteten Zero Degree (Link zur Webseite). Ihre Musik war sehr ruhig was sich auch am Publikum widerspiegelt. Die Pärchen standen Arm in Arm und kuschelten, manch anderer hatte die Augen zu und genoss die Musik. Für mich war es zu langsam, so dass ich die Konzerthalle verließ.
Draußen erfuhr ich dass bereits ca. 200 Gäste da sind und die Zahl steigt.
So wartete ich also mit ein paar Leuten und netten Unterhaltungen.

[singlepic id=4232 w=320 h=240 float=left]Als nächstes sollte Frl. Linientreu (Link zur Webseite) spielen, was sie natürlich auch tat. Eine zarte kleine Frau stand dort oben hinter einem riesigen Tisch, der voller verschiedensten Geräten war um Musik zu machen. Der Sound war der pure Hammer, die Bässe spürte man im Magen und so langsam wollten sich die Beine bewegen. Dies war aber wohl nicht nur bei mir der Fall ich wollte tanzen!! Als ich den Blick durch den Raum schweifen lies sah ich das sich die meisten im Publikum schon bewegten. Wieder schaute ich zu ihr hoch. Das Frl. Linientreu schien in ihrer eigenen Welt zu sein. Es war zu sehen das Sie ihre Musik liebt. Leider war ihr Auftritt viel zu kurz.

Nun hatte ich die Hoffnung,dass Roger Rotor (Link zur Webseite) nicht so langsam wird wie der erste, dies sollte ich aber wenig später heraus finden. Er fing dort an wo das Frl. Linientreu aufhörte. Die Strobos hinter ihm flackerten im Rekord. [singlepic id=4235 w=300 h=220 float=right]Was soll ich hier groß sagen? Einfach geil wie sich für mich raus stellte eine der besten Projekte an diesem Abend.

Als Verletze Band stand 100Blumen (Link zur Webseite) auf dem Plan. Bei Youtube klang es schon richtig nach Krach, was sich auch direkt bestätigte. Zwei Mann auf der Bühne, die sich an einen kleinen Tisch knubbelten und „Musik“ machen. Einer von ihnen hatte eine Katzenmaske auf, die er recht schnell loswurde. Es sah schon irgendwie komisch aus. Nach gefühlten 2 Liedern bin ich raus da es mir gar nicht gefallen hat, was aus den Boxen raus kam. Aber über Geschmack lässt sich ja streiten.
In späteren Unterhaltungen erfuhr ich noch das sie Schlagzeug und Gitarre spielten. Naja ich glaube ich habe nichts verpasst.

[singlepic id=4272 w=300 h=220 float=left]Endspurt. Mit einem Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass Asche knapp 30 Minuten Verspätung hatte. Dies ist aber leicht zu erklären, da die Letzten beiden Bands Zugaben gespielt hatten. Andreas Schramm legte sich richtig ins Zeug um an das anzuknüpfen, was die anderen Bands vorgelegt hatten. Er schaffte es ohne Probleme. Ein Blick über das Publikum bestätigte meine Ansicht, denn egal wo ich hin schaute, es wurde getanzt. Ein Lied folgte auf das nächste und wir hatte alle verdammt viel Spaß. Also Kamera weg und ab ins Getümmel. Ein paar Lieder später stand ich wieder vorne mit der Kamera für weitere Aufnahmen. Nach zwei Zugaben war aber dann leider auch schon Ende.

Es war ein klasse Abend mit super Musik und sehr netten Menschen. Zwar war ich einer der Jüngsten an diesem Abend aber es gibt schlimmeres. Nun wünsche ich euch viel Spaß mit den Fotos und ich hoffe, ich konnte das Feeling welches dort beim Zuhören war einigermaßen Bildlich festhalten. Aber am besten seid ihr einfach beim nächsten Mal selbst mit dabei um euch dieses Spektakel anzuschauen.

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Lg Daniel

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