Hallo zusammen,

es waren nur ein paar Worte die „Coppelius“ ins Mikrofon sprachen, doch diese Worte hatten eine große Wirkung, denn das Publikum setzten sich hin um den nächsten Worten zu lauschen.

Es begann an einen kühlen Freitag im Januar an dem viele Leute zur „Matrix “ (Link zur Webseite) in Bochum-Langendreer pilgerten. Obwohl es kurz vor 19 Uhr leider schon recht kühl war, blieben alle in Reih und Glied vor dem Eingang des Clubs stehen. Alle warteten auf den Einlass um die Herren von „Coppelius“ (Link zur Webseite) zu sehen. Pünktlich öffneten die Pforten und ließen die Menschen hinein.

Die Prozedur zog sich etwas da die Türsteher jeden durchsuchten damit keine Illegalen Gegenstände mit hinein kommen. Kurz wurde in meinen Fotorucksack geschaut und ich wurde hinein gelassen. Es war also Zeit sich etwas aufzuwärmen und tief in der Matrix zu verschwinden.

Die ersten Schritte führen in den Fotograben um bekannten Gesichtern „Hallo“ zu sagen. Nachdem die Tasche gut verstaut war und das Foto Equipment an uns hing, ging es auch schon mit der Vorband los.[singlepic id=4160 w=320 h=240 float=left]

Die Band trat auf die Bühne und sie stellten sich kurz vor besser gesagt sie nannten kurz ihren Namen den ich leider zu Anfang kaum verstanden hatte. Im weiteren Verlauf des Konzertes wiederholten Sie ihn: „Punch´n´Judy“ (Link zur Webseite) heißen sie. So Sprang die Band im Piraten Outfit hin und her und sprühten vor Energie. Sie sangen von Trollen, Piraten und anderen mythischen Wesen.

Dennoch schien mir die Band nicht ganz unbekannt zu sein, denn es waren eine Menge Fans mit dabei die „Punch´n´Judy“ unterstützen.

Viele konnten ihre Lieder bereits mitsingen, was eventuell daran liegt das sie bereits 3 Alben auf dem Markt haben. Wer also gerne Crossover-Folk hört kann ja mal rein hören, meins ist es nicht.

Ungefähr nach 45 Minuten wurde es wieder still in der „Matrix“. Wir (die Fotografen) standen schon vorne im Graben um uns etwas zu unterhalten. Nach ein paar Minuten tauchten die Herren von „Coppelius“ geschminkt und mit Kapuzenpullovern auf der Bühne, um die Bühne für ihren Auftritt vorzubereiten. Sie klebten ihre Playlist gut sichtbar direkt vor uns auf dem Boden. Ihre Blicke wanderten mit einem dicken Grinsen zu uns rüber.[singlepic id=4199 w=320 h=240 float=right] Wir konnten die Playlist zwar sehen, aber nicht lesen, da sie in Sütterlinschrift geschrieben war (Die übersetzte Playlist gibt es am Ende des Beitrags).

Was soll ich euch nun groß erzählen? Wir durften nach den ersten drei Liedern vorne im Graben bleiben und uns dieses wundervolle Spektakel aus der nullten Reihe anschauen. Wir wurden Teil eines Atemberaubenden Schauspiel von Musik und Gesang.

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„Coppelius“ spielte wie üblich, mit dem Publikum. Leider waren ein paar der Band etwas Krank, was sie dennoch nicht abhalten konnte ihr Bestes zugeben. Wie bereits bekannt waren sie in der „Matrix“, in der sie die Illusion des 19. Jahrhunderts aufrecht hielten. Das Outfit, die Sprechweise, alles passte. „
Für einen durstigen Fang gab es etwas Bier. Im Verlaufe des Konzertes baute der Butler eine „Camera Obscura“ auf, um ein Foto vom Publikum anzufertigen.Coppelius“ hat eine Art an sich alle in ihren Bann zu ziehen, was auch daran liegen mag, dass sie so einschlägige Lieder haben die jeder sofort Mitsingen kann.

Während das Lied „1916“ gespielt wurde, gingen zuvor verteilte Kerzen durchs Publikum, wodurch ein wenig Romantik in die Matrix Einzug hielt.

Für eine Zugabe sollten sich das Publikum etwas Schönes ausdenken, wo alle aber etwas ratlos waren. Plötzlich rannte ein langhaariger, junger Mann auf die Bühne und hat den Butler direkt auf eine Zugabe angesprochen. Er erwiderte mit ängstlicher stimme „Danke, dass Sie mich nicht umgebracht haben“. Dies reichte um die Herren wieder auf die Bühne zu holen.

Gegen Ende durfte der Schlagzeuger „Nobusama“ ein gewaltiges Solo spielen.

Es war wirklich ein gelungenes Konzert und selbst nach 20 Liedern wollten alle noch mehr. Und nun wünscht euch der Herr Photographicus viel Spaß mit den Fotos.

Hier geht es zu den Bildern von Punch´n´Judy (Klick)
Hier geht es zu den Bildern von Coppelius (Klick)

Lg Daniel

Punch´n´Judy Coppelius
1. Puppet 1. Running Free
2. Witch 2. Der Advokat
3. Grace 3. Risiko
4. Sancho 4. Morgenstimmung
5. Flibby 5. Escapade II
6. Cravin 6. Urinstinkt
7. Pain 7. Gumbagubanga
8. Koboldkönig 8. Lilienthal
9. Doswidanje 9. Klein Zaches
10. 10. 1916
11. 11. Diener 5er Herren
12. 12. Rightful King
13 13 Operation
14. 14. Intermezzo (Charlotte the Harlot)
15. 15. To My Creator
16. 16. Damen
17. 17. Coppelius hilft
18. 18. Ma Rue A Moi
19. 19. Time-Zeit
20. 20. Der Handschuh

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Ich kann mich dem Herrn Photographiebeauftragten nur anschließen:

    Es war ein (wie immer) fulminantes Konzert, die Stimmung war exorbitant und auch das allzu rasche Ende (hätten wir doch gerne noch so viel mehr von den Herren gehört) hat dem keinen Abbruch getan. Leider konnten die Herren ja nicht den Rest der Nacht dort verbringen, wie von uns mehrfach lautstark gefordert, doch auch so wird dieser Abend unvergeßlich bleiben.
    Gerade die Dinge neben dem eigentlichen Konzert, wie das angesprochene Zwiegespräch zwischen Bastille und… Markus? Matthias? (Ich habe den Namen leider vergessen) oder gewisse Kleidungsstücken, welche sich plötzlich auf der Bühne wiederfanden, werden noch lange in Erinnerung bleiben.

    Zu guter Letzt muss ich allerdings gegen diese schändliche Unvollständigkeit der obigen Playlist protestieren. Haben Sie doch tatsächlich vergessen das letzte Lied “Ade mein Lieb” mit aufzuführen und das obwohl Sie es bereits indirekt durch Ihren einleitenden Satz “es waren nur ein paar Worte die â€Å¾Coppeliusâ€Å“ ins Mikrofon sprachen, doch diese Worte hatten eine große Wirkung, denn das Publikum setzten sich hin um den nächsten Worten zu lauschen.” angedeutet hatten.

    Ansonsten finde ich den Konzertbericht wie auch das Konzert an sich: sehr schön.

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