Ein neuer Traum, der den alten ersetzen sollte, wobei sich der alte im Kopf festgebrannt hatte. Zur Auferstehung Christi und zum Ende der Fastenzeit gab es ein Konzert, welches nicht als zu oft stattfindet.

Es handelt sich um ein Konzert von Oswald Henke (Link zu seiner Webseite). Als ich ihn vor einem Jahr das erste mal live sehen dürfte, war ich total begeistert. Aber nicht nur seine Bühnen Performance war klasse, sondern auch seine einzigartige Art.

Sein letztes Konzert war im Zwischenfall (zum Bericht) welches leider schon etwas länger nicht mehr existiert. Aber das Konzert fand dennoch in Bochum statt genauer gesagt am Bahnhof Langendreer (Link zur Webseite). Da ich diese Location noch nie besucht hatte, wusste ich auch nicht was mich dort erwarten sollte. Es war eine schnucklig, kleine Konzert Location genau wie das Zwischenfall vor einem Jahr. Die Bühne war sehr niedrig gehalten und es gab keinen Graben, was dazu beitrug, dass es ein sehr familiäre Stimmung aufkam. Das heißt, das die Zuschauer in der ersten Reihe nur wenige Zentimeter von Henke weg standen.

[singlepic id=4641 w=320 h=240 float=left]Aber vor Henke (Link zur Webseite) sollte noch die Band COMA DIVINE (Link zu Webseite) spiele die mit Henke durch die Gegend Touren. Zu Beginn wurde die Nebelmaschine eingeschaltet und alles zugenebelt, so das keiner mehr etwas sehen konnte. Nach und nach kamen die einzelnen Bandmitglieder auf die Bühne und machten sich bereit für den großen Akt des Abends. Als die Sängerin Sonja Kraushofer anfing zu singen wusste ich das es ein Fehler war keine Ohrläppchen mitzunehmen. Tja fürs nächste mal weiß ich Bescheid. Dies soll jetzt aber nicht negativ verstanden werden, es soll nur heißen, das es sehr laut war. Ihr Stimme war sehr kraftvoll und laut was der Pr. Anlage nicht zugute kam. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl das diese nicht für diese Lautstärke ausgelegt war. COMA DIVINE spielen ein Lied nach einander runter, es schien als hatten sie ein wirklich straffen Zeitplan.
Die Sängerin spielte während sie sang sehr viel mit den anwesenden Fotografen und flirtete förmlich mit ihnen. Nach ein paar Lieder war dann aber auch schon Schluss und Henke konnte endlich auch die Bühne kommen.

[singlepic id=4659 w=320 h=240 float=right]Es wurde wieder die Nebelmaschine eingeschaltet bis keiner mehr etwas sehen konnte. Dann folgten die ersten Worte mit seiner Stimme, mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. Jede Strophe holten Erinnerungen an sein letztes Konzert hoch welches ich besucht hatte. Doch ein Vergleich wäre nicht gerecht. Direkt nach dem ersten Stück, fing er an den Bühneaufbau zurechtzurücken, weil er mehr Platz brauchte, damit er sich besser bewegen konnte. Dies war auch nötig da er wirklich die ganze Zeit über die Bühne sprang. Mich wunderte das er dieses Tempo wirklich die ganze zeit des Konzertes über aufrecht halten konnte.
Zur Abwechslung erzählte er ein paar Anekdoten aus seiner Jugend z.b. Wie seine Mutter ihn immer Orangen Schiffchen gemacht hat. Prompt stand die Sängerin von der vorband auf der Bühne und hat im Publikum ein paar Orangen Schiffchen verteilt. Allgemein war es wirklich ein sehr abwechslungsreiches Konzert. Er spielte neue Lieder von seiner Band Henke, sowie alte Lieder von Goethes Erben. So spielte und tanzte er immer weiter.

Am Ende jedoch musste ich feststellen wie schnell die Zeit verging, denn sie war wieder viel zu schnell um. Und euch allen, die nicht dabei waren kann ich nur die Daumen drücken, dass ihr auf eins seiner anderen Konzerte kommt.

Viel Spaß noch mit den Bildern (Klick)

Lg Daniel

Die Setlist:

01. Herz
02. Dokument 2
03. Wer mich liebt
04. Wenn Liebe weh tut
05. Das
06. Orangenschiffchen
07. Helden
08. Rote Irrlichter
09. Vergessen
10. Nichts bleibt wie es war
11. Himmelgrau
12. An jedem Haar
13. Epilog
14. Ich protestiere
15. Maskenball der Nackten
16. Die Brüder schweigen
17. Manisch aggressiv
18. Weil ich es kann
19. Valiumregenbogen
20. Kopfstimme
21. Fernweh ist
22. Ein Jahr als Tag
23. Medea

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