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Der Christmas Ball 2012

Beim Einlass bekommen alle Besucher ein Hinweiszettel in die Hand, wo weitere Informationen zum Konzert drauf stehen. Es gibt ein Problem mit dem Schlagzeuger der einer Notoperation unterzogen wurde und wodurch es nicht möglich wahr, anwesend zu sein. Durch diesen Zwischenfall fällt die Band Eisbrecher (Link zur Webseite) am Abend leider aus. Wir Wünschen an dieser stelle eine schnelle Genesung und hoffen das alles ohne Komplikationen verläuft. Durch die schlechte Nachricht sind leider viele Menschen nicht gekommen. Als Wermutstropfen durften die vorhandnen Bands alle etwas länger spielen, was für manche sicher ein erfreulicher Ersatz sein wird.

Zu beginn warten alle Besucher in einen Vorraum im Theater am Tanzbrunnen (Link zur Webseite), wo es Getränkte und Essen gibt. In diesem Vorraum darf auch Geraucht werden wodurch die Luft recht stickig wird. Nach und nach füllt sich der Raum und aus dem Konzert Saal klingt der Sound Check leise heraus. Laut Plan der überall aushing, sollte es um 19 Uhr beginnen aber in der Realität ging es erst um 20 Uhr los.

[singlepic id=6812 w=320 h=240 float=left]So voll der Vorraum auch war, so leer ist es in diesem Riesigen Saal. Irgendwie wird von The Wars (Link zur Webseite), die erste Band des Abends, der Sound falsch abgemischt. Der Sound klingt etwas dumpf, was auch gewollt sein kann, aber gewöhnungsbedürftig klingt. Die Musik die sie machen ist in den frühen 80er einzuordnen. Beim umschauen im Publikum gibt es viele gelangweilte Gesichert zu sehen. Allerdings ist dies sehr schwer zu erkennen, da vergessen wurde beim auftritt der Band das licht einzuschalten. Bis zu diesem Zeitpunkt ist der Saal nicht mal bis zur hälfte gefüllt aber das wird sich sicher im laufe der nächsten Band ändern.

[singlepic id=6807 w=320 h=240 float=right]Nach einer kurzen Umbauphase traten nach und nach die Bandmitglieder von The Crüxshadows (Link zur Webseite). Ordentlich warten und in Reih und Glied verbrachten sie die zeit bis der Rogue, der Sänger, singend und gemütlich laufend aus dem Publikum kommt. Zeitgleich fangen die beiden Tänzerinnen an in ihren Weihnachtlichen Outfit zu Tanzen. Der Sound klingt fantastisch, nicht so wie bei der ersten Band. Immer wieder sucht Rogue die nähe zum Publikum, er setzt sich dazu meist auf die Absperrung und feiert mit den Fans der ersten reihen zusammen. Das Publikum selbst ist aus dem Häuschen und genießt die Show, die oben auf der Bühne stattfindet. Alle schauen gebannt auf der Bühne denn an allen ecken passiert etwas neues sei es die Tänzerrinnen, die Geiger die mit tanzen oder der Sänger der etwas verrücktes macht. Allerdings sah man, das der Rogue etwas zum hinaufklettern sucht, da es eine Angewohnheit bei seinen Konzerten ist. Da sie durch den Ausfall von Eisbrecher länger spielen können, kommen ihre Fans voll auf ihre kosten. Einzig der Fotograf der die ganze zeit vor und auf der Bühne herum läuft stört das Gesamtbild etwas.
In einer kleinen Pause wird die Zeit genutzt um die Band einmal vorzustellen, dies passiert in deutscher Sprache, man sieht ihnen an das sie sich verdammt viel Mühe dabei geben aber es zaubert auch den ein oder anderen ein schmunzeln ins Gesicht.
Als sie dann aufhörten, ging ein grummeln im Saal um, gefolgt von den Rufen nach einer Zugabe. Nach ein paar Sekunden gab kehrten sie um und speilten als aller letzten Song „Marilyn My Bitterness“.

[singlepic id=6781 w=320 h=240 float=left]Die Leinwand im Hintergrund beginnt zu leuchten, nach und nach ist es möglich dort eine Schrift zu selten, als sie komplett zu erkennen war, steht dort Project Pitchfork (Link zur Webseite). Die Musik dröhnt aus den Boxen, das Publikum beginnt an zu tanzen und der Sänger legt los. Plötzlich hebt sich die Stimmung im Saal. Einziges Manko des Abends war das es trotz der guten Bands doch recht wenig Menschen gekommen sind. Dies schadet aber keineswegs der Klassen Stimmung. Die meisten Tanzen und Singen ausgelassen mit. In jeder Lied Pause fängt das Publikum an zu Klatschen und zu Pfeifen, sie feuern die Band richtig an, damit sie nicht aufhören zu spielen. Es ist aber auch zu beobachten das der Saal langsam immer leerer wird, was sicher an der Uhrzeit liegen wird. Es folgt eine Zugabe mit zwei Liedern. Insgesamt spielten sie ihre Klassiker aber dies könnt ihr der Playlist entnehmen.

Obwohl der Headliner ausgefallen ist war es ein richtig geniales Festival. Es gab knapp 1000 begeisterte die diesem spektakle beiwohnten und zusammen feierten. Für mich war es ein gelungener Abend mit klasse Bands.
Im Gespräch mit jemanden wurde mir der Abend wie folgt beschrieben „Es hieß die Bands bekommen mehr zeit für den Abend aber das dies nur für den Sound Check galt, war uns nicht klar“.

Viel Spaß mit den Fotos (zu den Bildern)

 

Grüße,
Daniel

Die Playlist:

The Wars Project Pitchfork
  1. Transit
  2. Succubus
  3. Enklave
  4. Nature
  5. Whiteout
  6. Coast
  7. Sequence
  8. Staitway
  9. Heisenberg
  1. Kontinuum
  2. Conjure
  3. Beholder
  4. Knka
  5. Run for Cover
  6. The Queen of time and Space
  7. Timekiller
  8. Revolution now
  9. Endless infinity
  10. Carnival
  11. Dividing line
  12. Steelrose
  13. Souls
  14. Lament
  15. Freese in Silence
  16. En grade
  17. Existence
  18. Fire & ice
  19. Resuce

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